Jagdzeiten im November

im ganzen Monat:

  • Rotwild
  • Dam- und Sikawild
  • Rehwild
  • Muffelwild
  • Schwarzwild
  • Feldhasen
  • Wildkaninchen
  • Waschbären
  • Marderhunde
  • Füchse
  • Dachse
  • Mink
  • Steinmarder
  • Iltisse
  • Hermeline
  • Fasane
  • Ringeltauben
  • Höckerschwäne
  • Stockenten
  • Nilgänse, Graugänse, Kanadagänse (in den Schongebieten am Unteren Niederrhein und der Weseraue bis 14. Oktober)**
  • Elstern
  • Rabenkrähen
  • Waldschnepfe


Ganzjährige Jagdzeit:

  • Schwarzwild (außer führende Bachen mit Frischlingen unter 25 kg)*
  • Jungkaninchen
  • Jungfüchse
  • Jungwaschbären
  • Jungmarderhunde
  • Jungdachse
  • Juvenile Nilgänse (in den Schongebieten am Unteren Niederrhein und der Weseraue bis 14. Oktober)**


 

Zu beachten:

 

§ 3 Absatz 3 Satz 1 der Landesjagdzeitenverordnung NRW vom 14. März 2019: „(3) Unbeschadet des Absatzes 1 Nummer 5 der Landesjagdzeitenverordnung NRW darf die Jagd auf Schwarzwild –außer führende Bachen mit Frischlingen unter 25 kg - bis zum 31. Januar 2023 vorbehaltlich der Bestimmungen des § 22 Absatz 4 des Bundesjagdgesetzes das ganze Jahr ausgeübt werden.“
Quelle: https://bit.ly/2QiSwI0

 

 

** Grau-, Kanada- und Nilgänse genießen Schonzeit vom 15. Oktober bis 31. Januar innerhalb der Grenzlinien folgender Gebiete:


Unterer Niederrhein:

Schnittpunkt Bahnlinie (außer Betrieb)/Staatsgrenze Bundesrepublik Deutschland/Königreich der Niederlande bei Kranenburg, Staatsgrenze bis B 8, B 8 bis B 220, B 220 bis Staatsgrenze, Staatsgrenze bis Gemeindegrenze Stadt Rees/Stadt Isselburg, Gemeindegrenze bis B 67, B 67 bis L 459, L 459 bis L 468, L 468 bis B 8, B 8 bis L 396, L 396 bis B 8, B 8 bis L 287, L 287 bis A 42, A 42 bis Bahnlinie, Bahnlinie bis Xanten, Bahnlinie (außer Betrieb) über Kleve, Kranenburg bis Staatsgrenze.

 

Weseraue:

Schnittpunkt B 61/Landesgrenze Nordrhein-Westfalen/Niedersachsen, Landesgrenze bis Bahnlinie, Bahnlinie bis K 39, K 39 bis B 482, B 482 bis Wehr bei Lahde, Wehr, linkes Weserufer bis L 770, L770 bis B 61, B 61 bis Landesgrenze.

 

 

Das Aussetzen heimischen Feder- oder Haarwildes (außer Schalenwild)

Die oder der Jagdausübungsberechtigte hat der unteren Jagdbehörde schriftlich bis eine Woche nach dem Aussetzen Art, Geschlecht und Anzahl des ausgesetzten heimischen Feder- oder Haarwildes (außer Schalenwild) anzuzeigen. Dies gilt nicht für Fasanen, die aus verlassenen Gelegen des jeweiligen Jagdbezirks stammen und aufgezogen worden sind.

Abweichend von § 19 Abs. 1 Nr. 18 des Bundesjagdgesetzes ist es in Nordrhein-Westfalen verboten:

Fasanen und Stockenten
Fasanen und Stockenten später als acht Wochen vor Beginn der Jagdausübung auf diese Wildarten auszusetzen.